Straßencharts KW #08: Was liest du unterwegs?

Straßencharts Büchermuffel

Straßencharts BüchermuffelMittwochs ist Zeit für die Straßencharts. Schielt ihr auch gerne auf die Cover der Bücher, die andere Menschen in Bus, Bahn und Straßenbahn lesen? Ich schon! Deswegen notiere ich mir jede Woche, welche Bücher mir unterwegs begegnen und stelle sie euch kurz vor.

Wenn ihr ebenfalls die Menschen in eurer Umgebung beobachtet, dann macht doch einfach mit und stellt die Bücher in eigenen Beiträgen oder hier in den Kommentaren vor. Je mehr wir sind, umso repräsentativer werden schließlich die Straßencharts.

Markus Heitz – Dunkle Pfade [Die Legenden der Albae 03)

Dunkle PfadeKlappentext: Die Albae warten in einem vergessenen Reich auf den Moment, um in das Geborgene Land zurückkehren zu können. Die entscheidende Schlacht naht. Und an einem gefährlichen unterirdischen Ort treffen sie auf einen Zwerg, der sich Tungdil nennt …

Mein Eindruck: Von Markus Heitz habe ich unter anderem den ersten Band der Zwergen-Reihe gelesen. Allerdings war ich nicht ganz so begeistert – vermutlich hatte ich einfach zu hohe Erwartungen an dieses hochgelobte Buch – da es mir generell zu sehr um Kämpfen und zu wenig um die einzelnen Völker und Konflikte ging. Aus diesem Grund habe ich die Reihe nicht weiter verfolgt und habe ebenso wenig die Absicht mit den Albae weiterzumachen.

Walter Moers – Die Stadt der träumenden Bücher

Die Stadt der träumenden BücherKlappentext: Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher … Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben!

Mein Eindruck: Ich mag Walter Moers und seine Bücher, die sind immer so herrlich abgedreht. Eigentlich wollte ich „Die Stadt der träumenden Bücher“ gerne noch einmal lesen, aber bisher habe ich einfach nicht die Zeit dafür gefunden. Wer jedenfalls ein wenig abgedrehte Geschichten mag, die von Büchern handeln, der ist hiermit gut bedient.

Kate Furnivall – Die russische Konkubine

Die russische KonkubineKlappentext: Russland, Winter 1917 – Die Revolution fordert ihren Blutzoll, und so muss die 5-jährige Lydia mit ihren aristokratischen Eltern aus der Heimat fliehen. Kurz vor der chinesischen Grenze nehmen jedoch Soldaten Lydias Vater gefangen und führen ihn zur Exekution ab – dem kleinen Mädchen zerreißt der letzte Anblick ihres Vaters das Herz. Nordchina, Sommer 1928: Trotz der Fremde und Armut ist Lydia zu einer selbstbewussten jungen Frau herangewachsen, die keine Gefahren scheut, um für sich und ihre Mutter zu sorgen. Nur ihr Herz ist immer noch gebrochen. Doch dann begegnet sie eines Tages dem Chinesen Chang. Es ist Liebe auf den ersten Blick, aber es ist auch eine Liebe, die ihrer beider Leben bedroht …

Mein Eindruck: Ein russisch-chinesisches Aufeinandertreffen in dem Jahr als Chinas Einigung vollzogen wurde … klingt echt spannend meiner Meinung nach. Zumal es mal eine neue Art von Geschichte ist. Gerade bei historischen Romanen (und dieser klingt so als wäre er einer) muss mich der Plot von Anfang an packen, sonst bin ich schnell gelangweilt.

Marc Elsberg – BLACKOUT. Morgen ist es zu spät

BLACKOUT CoverKlappentext: An einem kalten Februartag brechen in Europa alle Stromnetze zusammen. Der totale Blackout. Der italienische Informatiker Piero Manzano vermutet einen Hackerangriff und versucht, zu den Behörden durchzudringen – erfolglos. Als der Europol-Kommissar Bollard ihm endlich zuhört, werden dubiose E-Mails auf seinem Computer gefunden. Selbst unter Verdacht wird Manzano eins klar: Ihr Gegner ist ebenso raffiniert wie gnadenlos. Unterdessen liegt Europa im Dunkeln, und die Menschen stehen vor ihrer größten Herausforderung: Überleben.

Mein Eindruck: Tatsächlich handelt es sich hierbei, um einen der wenigen Thriller, die mich tatsächlich ansprechen – normalerweise meide ich das Genre eher. Ich finde die Frage total spannend, was passieren könnte, wenn alle Stromnetze zusammen brechen würden. Außerdem habe ich die Hoffnung, dass es ein wenig an Dan Brown heranreicht.

Robert Betz – Willst du normal sein oder glücklich?

Aufbruch in ein neues Leben

Willst du normal sein oder glücklich?Klappentext: Wie oft haben wir das Gefühl, am wahren Leben vorbeizuleben? Gefangen zu sein in dem inneren Zwang, bestimmten Normen und Erwartungen entsprechen zu müssen? Der blinden Masse hinterherzurennen, statt das eigene Leben zu einem wundervollen Abenteuer zu machen?Dieses mitreißende Buch ermutigt dazu, die ausgetretenen Pfade eines Lebens, mit dem man sich nicht wohlfühlt, zu verlassen. Der Psychologe und Bestsellerautor Robert Betz führt seine Leser auf den Weg des Herzens und zeigt, wie ein Leben voller Freude, Leichtigkeit, Erfolg und Erfüllung endlich Wirklichkeit wird

Mein Eindruck: Das ist mal eine interessante Bahnlektüre – mal nichts, was sich in der daktuellen Spiegelbestsellerliste findet. Ich lese ab und an auch ganz gerne mal Ratgeber und Sachbücher, aber dieses ist mir noch nie untergekommen. Lest ihr eigentlich auch solche Lebenshilfen und wenn ja, welche Autoren könnt ihr empfehlen?

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