Straßencharts: Was liest du unterwegs?

Straßencharts

Geht euch das unterwegs auch so, dass ihr in Bus, Bahn oder U-Bahn heimlich auf die Cover der Bücher schielt, die andere Leute gerade lesen? Ich finde das immer total spannend und habe mir diese Woche sogar notiert, welche Bücher mir dabei auf dem Arbeitsweg begegnet sind und möchte sie euch gerne vorstellen. Wenn euch das Thema weiterhin interssiert, mache ich daraus möglicherweise eine Serie.

Lucinda Riley – Der Lavendelgarten

Der Lavendelgarten CoverKlappentext: Ein Herrenhaus in der Provence, eine adelige Familie und eine schicksalhafte Liebe in dunklen Zeiten. Jahrelang hat Emilie de la Martinières darum gekämpft, sich eine Existenz jenseits ihrer aristokratischen Herkunft aufzubauen. Doch als ihre glamouröse, unnahbare Mutter Valérie stirbt, lastet das Erbe der Familie allein auf Emilies Schultern. Sie kehrt zurück an den Ort ihrer Kindheit, ein herrschaftliches Château in der Provence. Der Zufall spielt ihr eine Gedichtsammlung in die Hände, verfasst von ihrer Tante Sophia, deren Leben von einem düsteren Geheimnis umschattet war – einer tragischen Liebesgeschichte, die das Schicksal der de la Martinières für immer bestimmen sollte. Doch schließlich erkennt Emilie, dass es noch nicht zu spät ist, die Tür zu einer anderen Zukunft aufzustoßen …

Mein Eindruck: Für mich als absoluten Frankreichliebhaber wäre das Buch auf alle Fälle etwas, insbesondere da das Cover auch so toll aussieht. Allerdings bin ich immer vorsichtig bei solchen Geschichten um Familiengeheimnissen, da ich sie ähnlich wie historische Romane eher selten zur Hand nehme. Ich könnte mir aber vorstellen, dass ich in den Sommermonaten wirklich Lust darauf hätte.

Fitzek / Tsokos – AbgeschnittenAbgeschnitten Cover

Klappentext: Rechtsmediziner Paul Herzfeld findet im Kopf einer monströs zugerichteten Leiche die Telefonnummer seiner Tochter. Hannah wurde verschleppt – und für Herzfeld beginnt eine perverse Schnitzeljagd. Denn der psychopathische Entführer hat eine weitere Leiche auf Helgoland mit Hinweisen präpariert. Herzfeld hat jedoch keine Chance, an die Informationen zu kommen. Die Hochseeinsel ist durch einen Orkan vom Festland abgeschnitten, die Bevölkerung bereits evakuiert. Unter den wenigen Menschen, die geblieben sind, ist die Comiczeichnerin Linda, die den Toten am Strand gefunden hat. Verzweifelt versucht Herzfeld sie zu überreden, die Obduktion nach seinen telefonischen Anweisungen durchzuführen. Doch Linda hat noch nie ein Skalpell berührt. Geschweige denn einen Menschen seziert …

Mein Eindruck: Ich lese so gut wie nie Thriller, da mich das Genre einfach nicht so anspricht. Aus diesem Grund ist das wohl auch ein Buch, was ich niemals lesen werde. Dennoch habe ich schon sehr viele Lobeshymnen über Sebastian Fitzek gehört, weswegen ich mir vorstellen kann, dass dieses Buch durchaus seine Abnehmer findet.

John Irving – In einer Person

In einer Person CoverKlappentext: William Dean jr., Sohn eines verschwundenen GI und einer Souffleuse, verbringt seine Jugend hinter und auf der Bühne des großväterlichen Kleinstadttheaters in Neuengland. In den düsteren Dramen von Shakespeare und Ibsen lernt er seine Familie – und sich selbst – in ganz unerwarteten Rollen kennen, die ihn beunruhigen, aber auch faszinieren. Und er erfährt, dass keiner die Person ist, die er zu sein scheint – zuallerletzt er selbst. William will nicht Schauspieler werden, sondern Schriftsteller, und um herauszufinden, wer er wirklich ist, macht er sich auf die Suche nach seinem Vater. Eine abenteuerliche Reise in seine Vergangenheit und um die halbe Welt beginnt – von New York über San Francisco bis nach Hamburg und Wien.

Mein Eindruck: Hach ja … John Irving. Ähnlich wie Stephen King ist das einer der Autoren, die ich schon immer mal lesen wollte, aber mich noch nicht rangetraut habe. Die Bücher sind immer so elendig dick und die Cover sprechen mich meist nicht an (Gerade die Diogenes-Gestaltung gefällt mir persönlich gar nicht.). Eigentlich schade, da der Klappentext durchaus interessant klingt.

Bernhard Hennen – Drachenelfen

Drachenelfen CoverKlappentext: Die verbotene Welt Nangog birgt den Schlüssel zur Herrschaft über die Albenmark. Als die dämonischen Devanthar versuchen, diesen Schlüssel in ihren Besitz zu bringen, entbrennt ein grausamer Kampf um das magische Reich. In dieser Epoche voller Intrigen und Verrat wird sich das Schicksal der Elfen für immer verändern.
In einer dunklen Zeit, in der Menschen, Zwerge und Elfen gegen die Vorherrschaft der Drachen über die magische Welt Nangog kämpfen, folgen drei Auserwählte ihrer Bestimmung: Artax, ein einfacher Bauer, erhält Aussehen und Gedächtnis eines unsterblichen Heerführers und führt so sein Volk für die Devanthar, dämonische und grausame Gestaltwandler, gegen die Himmelsschlangen, die mächtigen Fürsten des Drachenvolkes, in die Schlacht. Der Zwerg Galar schmiedet an einer Waffe, die die Vorherrschaft der Drachen über den Himmel für immer beenden könnte. Und Nandalee, eine elfische Jägerin, wird zur Sippenlosen, als die Himmelsschlangen sie in ihre Gewalt bringen und sie zu einer Auftragsmörderin machen. Um die Befehle ihrer geschuppten Herren ausführen zu können, muss sich Nandalee jedoch in ein Geschöpf verwandeln, das das Schicksal der Elfen für immer verändern wird – eine Drachenelfe . . .

Mein Eindruck: Ich bin ein großer Fantasy-Fan, allerdings hat mich die ganze Elfen-Saga von Hennen noch nie interessiert und das, obwohl mein Freund es sogar gerade liest und ziemlich begeistert ist. Es sind mir persönlich einfach zu viele und zu dicke Bücher. Außerdem sind Elfen genau das Fantasyvolk, die ich eher langweilig finde. Zwerg, Orks und andere Wesen sind mir persönlich lieber.

Welche Bücher begegnen euch unterwegs im Straßenverkehr? Macht doch einfach mit bei den Straßencharts und schreibt bzw. verlinkt eure Beiträge ruhig in die Kommentare!

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12 Gedanken zu „Straßencharts: Was liest du unterwegs?

  1. Das ist ja ne total coole Aktion. Ich bin leider kaum mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs. Und wenn doch, bin ich so in mein eigenes Buch vertieft, dass ich gar nich auf die Leute um mich herum achte. 😉 Aber spannend ist es, was momenten so in den Öffis gelesen wird. 😉

    1. Leider kann ich aufgrund meiner Reiseübelkeit unterwegs nicht lesen, weswegen mir dafür genügend Zeit bleibt mich umzusehen. Aber ich denke, dass ich daraus je nachdem wie viele Bücher mir begegnen entweder eine wöchentliche oder monatliche Serie mache. Dann ist der Arbeitsweg wenigstens nicht ganz so langweilig für mich. 🙂

  2. Das ist eine schöne Idee 🙂 Leider treffe ich unterwegs nie Leute, die Lesen – bis auf Zeitung. Ich sollte wohl öfter in Cafés gehen, da wird ja eher mal gelesen als im Bus, da kann man sich so schlecht konzentrieren.

    LG, Katarina 🙂

    1. Wird in Cafés viel gelesen? Ich glaube bei uns nicht, was vielleicht daran liegt, dass es nicht so viele tolle Cafés gibt. Die Straßenbahn hier ist jedenfalls voll von lesenden Menschen.^^

      1. Hier in Liverpool gibt es keine Straßenbahn, nur Busse, die über schlechte Straßen brettern – das lädt nicht gerade zum Lesen ein 😉
        In den Cafés und da gibt es hier ganz viele schöne, nicht nur die Ketten, die man so aus dem Stadtbild kennt, wird oft gelesen. Manche Cafés haben sogar „Book-crossing“ Regale.
        Besonders morgens, wenn viele Cafégänger dort frühstücken, wird gelesen. Nachmittags sind Cafés, wie in Deutschland, eher Treffpunkte, wo man mit Freunden quatschen kann.

        LG, Katarina 🙂

        1. Das klingt voll cool. England ist grad wieder etwas weiter auf meiner Urlaubsliste nach oben gerückt.^^
          Wär interessant zu lesen, in welchen Büchern die Leute aus den Cafés so schmökern.

  3. Ich muss auch sagen, dass ich angetan bin von der Idee und ich bin ja fast schon dazu geneigt, mich deiner Idee anzuschließen – wenn das für dich in Ordnung wäre =)
    Ich kann gar nicht anders, als immer neugierig zu gucken, was da gelesen wird. Manchmal schäme ich mich schon fast dafür 😉

    1. Natürlich ist das in Ordnung. Je mehr, umso besser.^^ Du kannst dann auch gerne deinen Beitrag hier in den Kommentaren posten.

      hihi … manchmal fühlt man sich echt wie ein Stalker, wenn man ständig auf die Bücher starrt. Schließlich muss man ab und zu den Kopf neigen und die Stielaugen machen, um das Cover richtig zu erkennen.

      1. Ehrlich? Das ist lieb von dir, da freue ich mich =)
        Ab der nächsten Woche geht es wieder fleißig los mit dem Bahn fahren, dann werde ich starten.

        Da hast du vollkommen recht … aber was für ein Glück, dass nicht nur ich dazu neige. Frustrierend ist es nur immer, wenn man es einfach nicht schafft, es heraus zu finden!

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