Geschichten, die das Leben schreibt [Allerlei]

Oft befassen sich Leseratten mit traurigen, schönen oder unterhaltsamen Geschichten, die von Autoren verfasst worden sind, um sich vom Alltag und der Wirklichkeit abzulenken. Doch das es häufig das Leben selbst ist, das die schönsten Geschichten schreibt, ist mir diese Woche wieder vor Augen geführt worden. Denn ich bin auf zwei Schicksale aufmerksam geworden, die unterschiedlicher nicht sein können, aber jedoch eines gemeinsam haben. Sie rühren zutiefst.

Zum einen las und hörte ich viel über die Geschichte von Daniel und Lars Amend. Daniel ist schwer herzkrank und jeder Tag könnte um es drastisch auszudrücken auch sein letzter sein. Lars Amend ist Autor und hat sich auf die Fahne geschrieben, diesen Jungen zu begleiten und glücklich zu machen. Dazu ließ er sich von ihm seine Wünsche auf eine Liste schreiben, die die beiden nach und nach abarbeiten. Leider werden meine Worte der rührenden Geschichte über Freundschaft, Krankheit und Hoffnung überhaupt nicht gerecht und ich poste einfach mal das Vorstellungsvideo zum Buch. Denn Lars Amend verpackte auf Wunsch von Daniel, sein Schicksal zwischen zwei Buchdeckel und heraus kam das Buch „Dieses bescheuerte Herz“.

Die zweite herzzerreißende Lebensgeschichte, die mir heute begegnete war die von Fred. Fred ist 96 Jahre alt und verlor vor kurzem seine Ehefrau, die ihn 75 seines Lebens begleitete. In der Trauer schrieb er ein Lied über sie und schickte es bei einem Singer-Songwriter-Contest ein. Mit seinen per Post eingeschickten Textzeilen, überreichte er seinen Beitrag zwar nicht regelkonform, da es eigentlich darum ging ein Video auf einer Internetplattform hochzuladen. Doch ist er vermutlich dennoch der wahre Sieger dieses Contests. Doch seht einfach selbst:

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Ein Gedanke zu „Geschichten, die das Leben schreibt [Allerlei]

  1. Ich hätte diese beiden Schicksale nicht besser in Worte fassen können. Über „Dieses bescheuerte Herz“ von Daniel Meyer und Lars Amend wird momentan allerorts berichtet. Es gibt so viele Bücher die das Schicksal eines Menschen, oder gar einer ganzen Familie so intensiv beschreiben, dass einem selbst beim Lesen die Tränen kullern, doch hier hat man das Gefühl, als sei man hautnah dabei. Wobei ich das von manchen Büchern auch oft behaupte. Aber das stimmt nicht ganz, das habe ich heute gemerkt.

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