Buchverfilmungen – Top 3 [TAG]

In diesem TAG sollen einmal die persönlichen Top 3 Buchverfilmungen vorgestellt werden, von denen man meint, dass Buch und Film es verdient haben einmal hervorgehoben zu werden. Schließlich werden Bücher-Verfilmungen für ihre mangelnde Detailtreue oder der schlechten Besetzung oft genug kritisiert. An dieser Stelle soll die liebste Buchverfilmung ins rechte Licht gerückt werden.

1.     Buchverfilmungen à la „Vollidiot“ von Tommy Jaud

Oliverpocher
© Pottschalk.de / Wikimedia Commons
Oliver Pocher auf der Premiere seines Films Vollidiot in Köln im Jahre 2007
Eine Buchverfilmung, die meiner Meinung nach sehr unterschätzt wird, ist die Verfilmung von Tommy Jauds „Vollidiot“ mit Oliver Pocher in der Hauptrolle. Sämtliche negativen Äußerungen, die ich über diesen Film zum Buch gehört und gelesen habe, kritisierten zumeist tatsächlich diese Besetzung des Protagonisten, da man dem Herrn Pocher nicht genügend schauspielerisches Talent für eine solche bizarr komische Geschichte bescheinigte. Dies mag vielleicht stimmen, ich selbst kann das nicht beurteilen, aber ehrlich gesagt, fand ich nicht, dass der Film herausragende schauspielerische Leistungen brauchte. Buch oder Film überzeugten beide durch den Witz der Geschichte, die sowieso mehr mit leisen Gedankengängen als mit großen Gesten erzählt wird. Ich habe mich beim Schauen genauso amüsiert wie beim Lesen und dieser Film zum Buch gehört somit zu meinen absoluten Lieblingen.

2.     Die gruselige Buchverfilmung zu „Die Frau in Schwarz“ von Susan Hill

frau-in-schwarz
© Pixabay

Andere Buchverfilmungen waren zwar weniger amüsant, dafür verdammt gruselig wie die von Susan Hills „Die Frau in Schwarz“. In der Hauptrolle zeigt Daniel Radcliffe eine neue Seite von sich und will sich somit vom Harry-Potter-Image abgrenzen. Auch wenn ich ihm die Rolle eines Vaters in seinen jungen Jahren noch nicht ganz abnehme, schlägt er sich souverän durch die Handlung. Buch-Verfilmungen wie diese leben aber weniger von der Besetzung, sondern von der Stimmung, die vermittelt wird. Bücher, Filme oder auch Hörbücher dieses Genres sollen eine gruselige Atmosphäre erzeugen, denn schließlich geht es hier um eine Geistergeschichte. Ich habe es selbst noch nicht gelesen, das Buch. Film und … habe ich mir allerdings schon angesehen. Und ich muss sagen, es war wohl der gruseligste Film, den ich je gesehen habe. SAW, Scream oder The Ring fand ich lange nicht so schlimm. „Die Frau in Schwarz“ kommt gänzlich ohne Splattereinlagen und Brutalität aus und schockiert auf einer viel subtileren Ebene. Hier frage ich mich, ob das Buch tatsächlich an den Film heranreicht.

3.     Den Buch-Film-Vergleich besteht auch „Die Säulen der Erde“ von Ken Follett

Saeulen der Erde-Premierenfoto
© Juergen Lindert – Lindi44 / Wikimedia Commons
Die Säulen der Erde. Premiere. Von links nach rechts: Donald Sutherland, Hayley Atwell, Natalia Wörner, Rufus Sewell, Ken Follett.
Die Buch-Verfilmung von Ken Follets „Säulen der Erde“ hat mich ebenfalls gefesselt, allerdings habe ich nicht alle Teile gesehen, da ich bisher nur den ersten Band gelesen habe und mir nicht die Vorfreude auf die anderen nehmen wollte. Bisher hat die mehrteilige Serie den Buch-Film-Vergleich bestanden, da kaum etwas von der Handlung weggelassen wurde und auch die Bilder sehr mit meiner eigenen Fantasie harmonieren. Ein sehr guter Film! Bücher wie die von Ken Follett haben immer auch eine umfangreiche Hintergrundgeschichte, da der Autor sehr gut und lange recherchiert. Diese in das Medium Film zu übertragen, ist nicht leicht, aber die Regisseure und Autoren der Serie haben es geschafft. Meiner Meinung nach versteht man die Filme, auch wenn man die Bücher nicht gelesen hat. Ein Kriterium, das Buchverfilmungen immer erfüllen sollten.

Getagged sind hiermit (natürlich nur, wenn ihr Zeit und Lust habt;)): Ada Mitsou und Vanessa von nie ohne Buch

Aber auch alle anderen Film- und Buchfans können sich gerne anschließen und entweder in den Kommentaren antworten oder einen Link zu euren Antworten da lassen. ^^

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5 Gedanken zu „Buchverfilmungen – Top 3 [TAG]

  1. Hallo Desi,
    als ich deinen Namen gerade gelesen habe, hab ich gedacht ich schiele. Schön, dass du mich gefunden hast. Schön dass du wieder Lust am Bloggen hast. Juchu!
    Ich freue mich riesig. Die Verfilmung von „Die Säulen der Erde“ hat mir auch ausgesprochen gut gefallen. Vielleicht mag Olli den TAG mal fortsetzen. Schließlich ist er mein kleiner Cineast. 🙂

    Liebste Grüße,
    Tanja

  2. Ja, das Bloggen konnte ich dann doch nicht so ganz sein lassen. Nach ein paar Wochen Pause hatte es mich schon wieder in den Fingern gejuckt. Leider war ich Trottel ^^ mit dem Löschen des alten Blogs zu schnell, um diesen hier noch ankündigen zu können. Würd‘ mich freuen, wenn ihr / Olli am TAG teilnehmt. 🙂

  3. Ach, so ein Blog-Neustart hat auch seine Vorteile. 😉
    Oliver setzt den oder das TAG fort und ist gerade dabei einen Beitrag über seine Top 3 Buchverfilmungen zu verfassen.

  4. Ich muss sagen Daniel Radcliffe hat erneut bewiesen das er nicht nur kleine Zauberer spielen kann. Allerdings hat er das auch schon vorher in “December Boys” bewiesen. Das Buch zum Vollidioten und Millionär kann ich übrigens jedem empfehlen. Super lustig

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